Herzlich Willkommen allen Besuchern!

Schön, dass Ihr auf diesen Blog gefunden habt. Hier geht es um die private Pferdehaltung auf kleinen Grundstücken. Unsere Pferde leben in einem Offenstall / Paddock Trail und können sich das ganze Jahr über frei bewegen. Schaut Euch in Ruhe um und wenn Ihr Fragen habt – immer her damit.

Einige Inhalte sind nur für angemeldete Nutzer sichtbar. Wir gewähren tiefe Einblicke in unser Privatleben mit den Pferden – da muss nicht unbedingt jede Suchmaschine drüber Bescheid wissen 😉 … Wer also Interesse hat, sich intensiver mit dem Thema „Pferdehaltung im Offenstall“ zu beschäftigen, der kann sich jederzeit registrieren.

Also dann – bis in Kürze – Jörg.

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Pflanzen, Bäume und Sträucher für den Paddock-Trail

Hagebutte

Auf unserem Trail darf entsprechende Vegetation natürlich nicht fehlen. Die Pflanzen haben unterschiedliche wichtige Funktionen zu erfüllen. Zunächst, sollen sie die Anlage natürlich für das Menschenauge ansehnlich machen. Daneben dienen sie als Raumtrenner und Sichtschutz aber auch dazu, dass den Pferden nicht von einem Platz aus (Futterraufe) der komplette Überblick übers Gelände gegeben ist, sodass sie sich öfter mal in Bweegung setzen müssen, um die Lage zu checken. Dabei können sie natürlich auch mal an einigen Zweigen, Blättern oder Beeren naschen – drum ist es wichtig, dass die Pflanzen ungiftig sind, denn mit dem viel gepriesenen Instinkt, Giftplanzen zu meiden, ist es in Wirklichkeit nicht so weit her.

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Beispiele für gelungene Offenstallanlagen

Unsere Stallanlage in der Bauphase…

Das sieht sehr idyllisch aus und hat schöne Detaillösungen – zum Beispiel eine eingemauerte frostsichere Außentränke:
http://www.schoenwaldau.de/

Hier ist die wohl umfangsreichste Seite über Offenställe, Paddock-Trails, Aktivställe, die es überhaupt gibt. Frau Romanazzi ist so freundlich und gibt alle ihre Erfahrungen sehr gut dokumentiert an den interessierten Leser weiter. Ihre Mission ist klar – Pferde gehören raus aus der Box. Wenn man die vielen Beispiele sieht und ließt, kann man nur zum gleichen Ergebnis kommen: http://www.offenstallkonzepte.com/

Eine sehr schöne Offenstallanlage – und die schönste, die ich bis jetzt selbst besucht habe – ist die Orlatal-Ranch in Thüringen. So richtig viele Fotos findet man auf Facebook. Den Link dazu findet Ihr hier: http://www.orlatal-ranch.de/ 

Diese Seite habe ich noch gefunden. Ich habe mich noch nicht richtig eingelesen, aber die Fotos und umfangreichen Artikel lassen auf sehr rührige Betreiber schließen. Schaut auch da mal rein, um weitere Eindrücke zu bekommen: https://www.lehhaldehof.de/

Ziemlich erstaunt war ich, als ich folgenden Blog gefunden habe. Karolina Kardel und ich scheinen bezüglich bezüglich unserer Planung und Umsetzung verschiedener Details in so einer Offenstallanlage ziemlich auf einer Wellenlänge zu liegen.
Dementsprechend gefallen mir ihre Lösungen natürlich auch. Schaut doch mal bei 360° Pferd vorbei!

Bodenbefestigung auf Auslaufflächen und Wegen – Update Februar 2019

Unsere Art der Bodenbefestigung mit Ridcon Rasengittern
Unsere Art der Bodenbefestigung mit Ridcon Rasengittern

EDIT: Februar 2019: Inzwischen sind die Gedanken zur Bodenbefestigung zu Ende gesponnen. Wir haben uns entschieden und den Boden mit Ridcon Rasengittern befestigt. Den genauen Aufbau findet Ihr am Ende des Artikels beschrieben. Ich markiere also den jetzt veralteten Text kursiv und Ihr könnt auch direkt bis nach unten zu den aktuellen Erkenntnissen / Erfahrungen scrollen.

Wie bekommt man eine dauernasse, lehmige Wiese so befestigt, dass die Trittflächen nicht innerhalb kurzer Zeit zu Matschgräben werden?
Das ist die Frage. Unser (zukünftiges) Grundstück liegt am Sonneberg – also Hanglage. Oberhalb ist ein „konventionell“ bewirtschaftetes Feld mit dem typischen verdichteten, und total leblosen Boden. Alles was an Niederschlag auf dieses riesige Feld läuft, kommt früher oder später über unsere Wiese.
Es gibt Gräben, die aber sanierungsbedürftig sind. Doch selbst mit funktionierenden Gräben ist die Talsole immer feucht. Auch auf unserem Grundstück – einige Meter oberhalb der geplanten Fläche für die Pferde – ist die Wiese von Herbst bis Frühjahr immer Wackelpudding.

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Wieviel Liegefläche braucht ein Pferd?

Muss ein Pferd zum schlafen liegen? Wie will es liegen? Welche Fläche braucht es? Welchen Einfluss hat die Rangordnung?
Laut einer neuen Studie einer schweizer Forschergruppe müssen Pferde für einen entspannten und erholsamen Schlaf liegen können und haben auch eine REM-Phase. Richtige Erholung und damit gute Leistungsfähigkeit ist nur möglich, wenn die Liegefläche optimal ist.

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Paddock? Paddock Trail? Aktivstall?

Unser Offenstall soll nix von der Stange werden. Wir wollen versuchen, die aktuellen Erfahrungen und Erkenntnisse vieler Offenstallbesitzer zu kombinieren und das Beste daraus in unser Konzept übernehmen und verfeinern. Die einfachste Möglichkeit eines Offenstalles ist ein Unterstand auf einer Weide. Das allein ist mit Sicherheit deutlich artgerechter, als Boxenhaltung, hat jedoch auch Nachteile. Unsere Pferde (PRE, Welsh-Mix, Isländer der Nachbarin) sind grundverschiedene Tiere, die aber allesamt leichtfuttrig sind. Trotzdem unterscheiden sich ihre Charaktere und die Fressgewohnheiten. Futtermenge, Rangfolge, persönlicher Kraftfutterbedarf … das muss alles irgendwie unter einen Hut gebracht werden.

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Artgerechte Fütterung – die unendliche Geschichte?

Nicht nur Heu und Hafer ist Pferdefutter
Nicht nur Heu und Hafer ist Pferdefutter

EDIT: Am Ende des Artikels stehen meine neuesten Erkenntnisse zu diesem Thema. Ein Großteil dessen, was hier geschrieben steht, sehe ich nach vielen Beobachtungsstunden inzwischen sehr differenziert. Insbesondere die Fütterung aus Netzen!

Pferde haben immer Hunger! Jahrtausende der Evolution haben aus den Pferden „Rennmaschinen mit zu kleinem Tank“ gemacht – sprich, die sind ständig am Nachtanken. Aufgrund der vielen Muskeln und der großen Lunge ist einfach etwas wenig Platz für den Magen übrig geblieben. Dazu haben sich die Tiere im kargen Steppenland entwickelt und holen aus der Nahrung sprichwörtlich alles heraus!
Damit stehen wir, als Pferdehalter, mit unseren Hochleitsungsgräsern für Hochleistungsmilchvieh vor einem schier unlösbaren Problem. Fressen die Pferde nämlich zu viel vom eiweißreichen Blattwerk, werden sie fett und krank. Hufrehe lässt grüßen! „Artgerechte Fütterung – die unendliche Geschichte?“ weiterlesen

Pferdepisse und Gestank … Gedanken zum richtigen Fußboden

Jeder kennt es! Pferdepisse stinkt! Je nach Größe der Box, des Unterstellbereiches oder des Paddocks hat man früher oder später ein Geruchsproblem. Dazu kommen nasse Hufe und die daraus resultierenden Krankheiten wie Strahlfäule oder Hufpilz. Was hilft, ist ständiges misten. Das ist aber Mist, denn es geht viel Zeit dabei verloren, die man sicherlich sinnvollen nutzen will.
Es muss also ein Boden her, der kaum Arbeit macht!
Da so ein Fußbodenaufbau eine grundlegende Sache ist, die bei der Planung einer Stallanlage hohe Beachtung finden sollte, mache ich mir darüber als erstes Gedanken.

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sonneberg-pferde.de

Sonneberg-Pferde ist ein privater Blog. Hier sammle ich Ideen und Eindrücke zur Errichtung eines kleinen eigenen Offenstalls. Der Blog dient mir als Notiz-„Blog“ 😉 den ich immer dabei haben kann. In einiger Zeit, wenn sich diese Seite mit (sinnvollen) Inhalten gefüllt hat, kann sie auch die Funktion einer Diskussions- u. Informationsplattform übernehmen. Bis dahin ist sie eben nur ein Online-Notizbuch.