Die Weide … der Lieblingsort mitten im Garten

Blick von unserer Terrasse. Gitano liebt das grasen. Er kennt das aus Andalusien nicht. Dort bekommen die Pferde überwiegend Stroh und Kraftfutter zu fresen.

Weil ja irgendwie alles bei uns ein wenig anders ist, macht da die „Weide“ natürlich keine Ausnahme. Die Weide ist mitten in unserem Garten. Es ist ein kleines Stück Wiese, das wir für den Sommer einzäunen – nur etwa 400 – 500m² groß.
Wenn der Sommer richtig beginnt, stehen die Pferde sehr oft am Eingang zur Weide, schauen Mandy an und fangen an, sie anzubrummeln: „Los jetzt! Huuunger!“
Grasen ist wichtig für die Pferde. Wir würden es ihnen gern öfter ermöglichen, aber leider verträgt Cliff nur begrenzt Gras und auch Romi darf nur kleine Mengen zu sich nehmen. Er hat sich aber, im Gegensatz zu Cliff, da gut unter Kontrolle und frisst genüsslich die ganzen Ähren der Gräser ab, während Cliff anfangs immer loslegt, wie ein Rasenmäher.
So kommen sie also über die Sommermonate täglich für eine Stunde in unseren Garten und lassen ihren Kopf (und die Seele) zwischen den Beinen baumeln. Grasen ist wichtig! Es bedingt eine von der Evolution entwickelte Körperhaltung, in welcher Hals und Oberline gedehnt werden, ohne dass da irgend ein Muskel beteiligt ist. Die Pferde hängen sprichwörtlich ab! Das entspannt den Körper und natürlich auch den Geist.
Nach einer Stunde ist dann leider schon wieder Schluss mit Kurzurlaub und sie werden wieder auf den Trail geführt. Sie machen aber kein Theater, denn sie wissen ja – morgen geht es wieder auf die Weide.

Ein Luftbild von unserem Grundstück. Nr. 8 ist „die Weide“.

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