Wir bauen einen Garten! – Schwimmteich im Garten … Teil 2

In Teil 2 werden einige Außenwände für die Filterzone hergestellt, der Estrich verlegt und die Mauer an der abschüssigen Seite des Teichs gesetzt.
Normalerweise sollte 2023 alles zum anbaden fertig sein, doch wie so oft, kamen wieder einige Sachen dazwischen, Handwerker konnten nicht zum vereinbarten Termin kommen uswusf. Es scheint im Sektor Bau alles immer komplizierter zu werden.

Doch egal … inzwischen ist schon Ende Mai 2024 und ich habe mich entschieden, den Rest mit etwas Hilfe irgendwie selbst zu machen. Also werden einige Prioritäten verschoben, Aufgaben auf Arbeit verteilt und los gehts!
Doch erst einmal Impressionen aus 2023:

Die Außenwände wurden gesetzt und mit Beton ausgegossen. In Richtung Weg wurde eine schräge Wand modelliert, an die ich später die Kunststoffauskleidung anlehnen kann. Der Boden wurde mit Estrich belegt, um den bis zum Einbau des Kunststoffinliners in Form zu halten.
Der Teich aus der anderen Richtung: Der neugierige Nachbar musste als Größenvergleich und zum Bier weg trinken mit aufs Bild. An dieser Stelle kann man dann später auch über Steinblöcke, die in Stufen gesetzt werden, in die Flachwasserzone des Schwimmbereichs gehen. Von meiner Stelle aus kann man dann vom Holzdeck aus in die Tiefwasserzone springen.
Die abschüssige Seite des Teichs bekam eine Trockenmauer aus großen Granitsteinen spendiert und einen Treppenaufgang aus alten Granitstufen und -borden, die auf einem verlassenen Bauhof eingewachsen herum lagen. Man kann also später um den Teich herum laufen und an mehreren Stellen von außen heran treten.
Ebenfalls auf dem Bauhof lagen diese hübschen Teile, die später sandgestrahlt und lackiert als Blickfänger um den Teich dienen werden … siehe nächstes Foto.
Es sind alte gusseiserne Säulen, die bei irgendeinem Gebäudeabriss übrig blieben. Nach längeren Überlegungen, wo und in welcher Funktion die verbaut werden, sind die letztlich hier gelandet … siehe nächstes Foto.
Im hinteren Bereich des Teichs sind drei der Säulen aufgestellt…

Zum letzten Foto sollte ich vielleicht noch genauer erläutern. Hier sieht man viele schwarze Flächen. Das sind die im letzten Teil besprochenen PE-Kunststoffplatten. Ich wollte ja aus Gründen der Haltbarkeit und damit Nachhaltigkeit eine Lösung bauen, die mich in jedem Fall überlebt. Die Platten werden an die Wände gestellt und verdübelt. Die Schrauben werden anschließend mit Kappen verschweißt – dazu mehr in Teil 3 der Serie. Danach werden die Platten miteinander verheftet (ohne Schweißzusatz) und an den meisten Stellen mit Draht und Warmluft verschweißt. Das dient der Fixierung für das danach folgende Schweißverfahren. Alle Nahtstellen werden anschließend mit einem Extruder dicht verschweißt.

Teil 1 verpasst? Dann hier entlang!

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