Pflanzen, Bäume und Sträucher für den Offenstall – Teil 2 … es wächst und blüht!

Eine Wildrose inmitten einer Blühwiese

Bezugnehmend auf diesen alten und theoretischen Artikel möchte ich einmal kurz erläutern, wie sich die Geschichte mit den Pflanzen und Sträuchern so entwickelt. Die Theorie ist ja das eine … praktisch kann das aber auch alles schwieriger werden, als man sich das zunächst so denkt.

Zum Glück wächst in unserem Fall alles sehr gut. Selbst die Blühwiesenstreifen, welche ich kurz vor dem viel zu trockenem Sommer im letzten Jahr eingesäht und eigentlich schon abgeschrieben habe, entwickeln sich in diesem Jahr sehr gut. Wir waren über die Vielfalt an Pflanzen überrascht, als wir aus unserem Urlaub nach Hause kamen. Hier findet sich wirklich viel von dem, was wir in den Boden gebracht haben.

Keine Ahnung was das jetzt genau ist, aber das wächst normalerweise nicht auf unseren Wiesen – muss also in der Samenmischung gewesen sein 😉 EDIT: Ackerwitwenblume … Danke Jenny! 🙂

Auch die Wasserpflanzen am Teichufer, die ich testweise gesetzt habe, beginnen, das Ufer zu bewachsen.

Wasserpflanzen im Offenstall. Keine ganz alltägliche Kombination.

Das Gründach aus unserem Carport-Projekt beginnt sich gut zu entwickeln. Die lose aufgeworfenen Sedum-Sprossen haben sich inzwischen eingewurzelt und die Kräutersaat keimt und kommt sehr reichlich.

Ein Stück vom Gründach – das sieht sehr vielversprechend aus!
Hier nochmals die aufgehende Saat im Detail. Da kommt viel unterschiedliches Grün.
Auf den Blühstreifen gedeiht alles mögliche! Wir lassen prinzipiell alles ersteinmal kommen und sehen später, was sich durchsetzt. Die Insekten wissen diese Vielfalt zu schätzen.
Abschließend noch ein Baum. Das Carport für den Traktor wurde so gesetzt, dass es sich quasi an diese wachsende Esche anschmiegt. Sie wächst seit 12 Jahren wild auf unserer Wiese.

Als ich gestern die (Handy)-Fotos gemacht habe, waren einige bunte Schmetterlinge und Wildbienen in den Wiesenstreifen zu sehen. Gerade an Wildbienen war das jetzt noch nicht so viel, wie vor einigen Jahren, aber immerhin gibt es sie noch. Jetzt muss ich also noch für die passende Behausung sorgen, damit sie sich auch gut vermehren können. Ich denke, das ist einfach dringend notwendig – habe ich doch gestern schon wieder den riesigen Spritzwagen auf dem ausgetrockneten Feld in der Nähe gesehen.

Die Blühwiesen sind natürlich nicht die einzigen Dinge, die wir angelegt haben. Unter anderem wurde auf der kleinen Fläche folgendes gepflanzt:

  • Kirsche
  • Apfel
  • Aprikose
  • Weide
  • Weißdorn
  • Wildrose
  • Schlehe
  • Felsbirne
  • sibirische Heidelbeere
  • Eberesche
  • Hainbuche

usw… und das in recht großer Anzahl, sodass wir in einigen Jahren gut eingewachsen sein werden. 😉

Das anfallende Schnittholz bzw. überstehende Zweige können dann von den Pferden abgefressen werden. Wie wir herausgefunden haben, fressen unsere Pferde sehr gern an den bereitgelegten Zweigen. Inzwischen nehmen sie sogar recht große Mengen zu sich, sodass man davon ausgehen kann, dass Holz bzw. Rinde eigentlich auf den Speißeplan gehört. Den Zähnen tut die knabberei auf jeden Fall gut. Hier könnt Ihr mal schauen, wie das so aussieht: Holzfresser-Pferde

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